Unglücklicher Sturz am Europacup in Grasgehren

grasgehrenEs sind schon wieder drei Wochen her, seit meinem letzten Rennen und ich habe noch keinen Bericht dazu verfasst. Doch dies hat leider einen nicht sehr erfreulichen Grund…dazu jedoch später mehr.

Nach dem Erfolg an der Universiade und dem abgesagten Europacup in Cortina d’Ampezzo, bin ich am darauffolgenden Donnerstag nach Grasgehren (DE) gereist, um zwei weitere Europacup-Rennen zu bestreiten. Ich freute mich riesig, denn in Grasgehren erwartet uns immer einen schnellen und abwechslungsreichen Kurs, mit vielen Sprüngen. Am Freitag stand ein Trainingstag auf dem Programm. Ich kam von Beginn an gut zurecht mit dem Cross und fühlte mich wohl. Mir gelangen jeweils zwei gute Trainingsläufe, jedoch im Qualifikationslauf schlichen sich plötzlich kleine Fehler ein. Am Samstag belegte ich den 14. und am Sonntag den 11. Qualirang. Damit war ich einigermassen zufrieden, wusste jedoch, dass mehr möglich gewesen wäre. Am Samstag starteten die Finals bereits im Achtelfinale, bei dem ich nicht konsequent genug fuhr und zum Schluss beim Kicker noch zu weit flog und wegrutschte. Dieser Fehler kostete mir den zweiten Rang und somit den Einzug ins Viertelfinale. Dies ergab nur den 19. Rang und ich war sehr enttäuscht mit diesem Resultat, weil ich genau wusste, dass ich auf diesem Kurs ein gutes Resultat hätte erzielen können.

Am Sonntag wurden die Finals mit dem Viertelfinale gestartet. Ich erwischte einen suboptimalen Start und lag nach der zweiten Kurve an vierter Stelle. Bei der Landung eines Corners stürzte die Fahrerin vor mir und ich konnte leider nicht mehr ausweichen und prallte mit ihr zusammen. Da ich mit ziemlich viel Speed unterwegs war, brachte mich dieser Zusammenprall nicht zum Stillstand, und ich flog rückwärts auf dem Rücken über den nächsten Kicker und landete direkt auf dem Kopf und Nacken. Mit starken Kopfschmerzen und dem Verdacht auf eine Hirnerschütterung reiste ich enttäuscht nach Hause. Auch mein Nacken machte mit starken Verspannungen noch auf sich Aufmerksam und so wurde der 10. Schlussrang nur noch zur Nebensache. Die nächsten Tage hiess es für mich also ausruhen, ausruhen, ausruhen…

mae2 photography

Foto by Matthias Käser

 

Nun sind mehr als drei Wochen vorbei und ich bin leider immer noch nicht fit. Der Nacken schmerzt noch immer und auch der Kopf fühlt sich noch nicht wie im Normalzustand an. Deshalb musste ich leider auf den Weltcup diese Woche in Veysonnaz verzichten. Das Risiko wäre einfach zu gross und ein weiterer Sturz auf eine ungeheilte Hirnerschütterung könnte lebenslängliche Folgen haben. Morgen werde ich noch ein MRI machen lassen, um zu schauen, ob mit der Halswirbelsäule und dem Schädel auch wirklich alles in Ordnung ist. Ich werde mich die nächsten Tage weiterhin erholen und hoffe, dass ich für den Europacup vom 20. und 21. März in der Lenk wieder fit bin.

Hoffentlich bis bald mit etwas erfreulicheren News…:)

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Ein Kommentar zu “Unglücklicher Sturz am Europacup in Grasgehren

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