Zurück im Alltag

lenk

Unterstützung meiner Teamkollegen am EC Lenk

Normalerweise würde ich zu diesem Zeitpunkt einen Saisonrückblick schreiben und euch von meiner Saison erzählen. Dieses Jahr konnte ich jedoch leider die Rennsaison gar nicht erst beginnen. Deshalb nutze ich nun diesen Moment nicht für einen Saisonrückblick, sondern für einen Rückblick auf die letzten zwei Monate.

Der Unfall ist nun schon bald 6 Monate her, eine unglaublich lange Zeit, trotzdem ist es irgendwie schnell vergangen. Die letzten zwei Monate waren für mich nicht ganz einfach. Nach meiner Entlassung aus der Rehaklinik Bellikon fühlte ich mich gut, ich konnte in der Klinik wieder gut ins „Training“, oder sagen wir mal Rehatraining, einsteigen und meinen Körper an eine tägliche Belastung gewöhnen. Ich war topmotiviert zu Hause nun weiter zu trainieren und weitere Fortschritte zu erzielen. Ich besuchte montags und freitags die Physiotherapie und trainierte danach noch ca. 1 ½-2h. Am Dienstag und Donnerstag war ich an der Universität und zwischen den Vorlesungen blieb mir jeweils auch noch Zeit um zu Trainieren. Jeden Mittwoch reiste ich nach Bellikon, um dort weiterhin mit meinen Sportphysios zu trainieren und die Reha weiter zu planen.

Nach wenigen Wochen merkte ich jedoch, dass dies alles zu viel ist und mein Rücken das viele Training und die zusätzliche Belastung des Alltags nicht standhält. Ich hatte wieder ziemliche Schmerzen im Rücken, konnte kaum noch sitzen und hatte sogar Schmerzen beim Gehen. Deshalb musste ich mit dem Training zurückstufen und besser auf meinen Körper hören. Ich achtete darauf, dass ich weniger sitze und mehr stehe und ging viel spazieren. Zusätzlich wurde mein Rücken auch in der Physio wieder mehr behandelt und die Rückenmuskeln wurden gelockert. Nach dieser Umstellung ging es wieder von Tag zu Tag besser und die Schmerzen gingen zurück.20151115_090630-1

Anfangs April war ich für die 2. Nachkontrolle im Inselspital. Das CT zeigte, dass der Knochen grösstenteils zusammengewachsen ist und sich die Bandscheibe erholen konnte. Somit kann ich bereits in einer Woche die Schrauben entfernen lassen (29.04.)! J Ich bin froh, wenn ich das Metall los werde, und ich meinen Rücken wieder etwas freier bewegen kann. Der Platzhalter, der den L1 & L2 zusammenhält und die zwei Schrauben im L2 bleiben jedoch drin.

Nach der OP werde ich versuchen, mich so schnell wie möglich zu erholen und dann die Reha fortsetzen…

An dieser Stelle möchte ich nochmals allen Sponsoren, Stiftungen und Gönnern danken, die mich im vergangenen Jahr unterstützt haben!

Ganz herzlich danke ich auch meinen Trainern, Physios, Mentaltrainern und meinen Freunden und meiner Familie, die für mich da waren und mich immer unterstützen, egal was ist. DANKE!

 

Bis bald…

 

Steffi

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