Nicht so wie geplant…

Nun ist es schon wieder mehr als 3 Monate her seit der zweiten Operation am 29. April. Die OP verlief gut und die Schrauben konnten entfernt werden. Der Platzhalter, der die zwei Lendenwirbeln L1 und L2 versteift und zwei kleine Schrauben im L2 bleiben jedoch drin, um meine Wirbelsäule zusammenzuhalten. Nach der OP musste ich noch drei Tage im Inselspital bleiben, bis die Wunde trocken war

.op 2schrauben

Ich konnte mich einigermassen gut erholen und zwei Wochen nach der Operation ging ich für zwei Wochen nach Magglingen, um die Reha wieder zu starten. Ich begann wieder mit leichten Übungen, um die tiefen Bauchmuskeln zu stärken und zu kontrollieren und zusätzlich lernte ich jeden Wirbel einzeln anzusteuern und zu bewegen. Dies klappte schon relativ gut, auch wenn die einzelnen Wirbel noch nicht ganz frei beweglich waren. Doch mein Physio mobilisierte sie täglich und von Tag zu Tag fühlte sich mein Rücken beweglicher an.

maggingen

Nach den zwei Wochen WK und Reha in Magglingen musste ich mich jedoch wieder der Uni zuwenden, da ich anfangs Juni noch Prüfungen schreiben musste.

Wie angeworfen, spürte ich nach den zwei Wochen in Magglingen ein stechender Schmerz auf dem rechten Hüftknochen. Später stellte sich heraus, dass dieser Schmerz von den Wirbeln kommt und in die Hüfte ausstrahlt. Mit vielen Behandlungen vom Physio hat sich der Schmerz verbessert, ist jedoch leider noch nicht weg.

Nach den Prüfungen rückte ich direkt wieder in den WK in Magglingen ein, um drei weitere Wochen Reha zu machen. Die ersten zwei Wochen verliefen super und ich konnte von Tag zu Tag neue Übungen dazu nehmen. Ende der zweiten Woche konnte ich das erste Mal wieder Squats mit einer 8kg Langhantel machen. 🙂

trainingtraining1

Doch wie so oft gibt es nach einem „Up“ auch wieder ein „Down“ und dies folgte prompt. Plötzlich fühlte ich mich am Sonntagabend als würde ich krank werden. Ich hatte Gliederschmerzen, meine Augen brannten und wahrscheinlich hatte ich auch etwas Fieber. Am Montagmorgen fühlte ich mich wieder etwas besser und ich reiste trotzdem nach Magglingen für die letzte der drei Wochen. Leider konnte ich mich aber nicht erholen und so lag ich am Nachmittag mit Fieber im Bett. Morgens ging es mir jeweils besser, so dass ich trotzdem die Physiotherapie besuchen konnte, doch an ein intensives Rehatraining, wie die Woche zuvor, war nicht zu denken. Jeden Nachmittag oder Abend bekam ich wieder Fieber. Die Woche darauf ging es wieder besser und ich war nur noch ab und zu erschöpft. Als ich jedoch eine Woche später dann plötzlich noch Halsschmerzen und entzündete Mandeln bekam, läutete bei mir eine Alarmglocke. Ich meldete mich bei unserem Teamarzt, um mich untersuchen zu lassen und er nahm mir Blut ab, um es zu testen. Vier Tage später hatte sich dann der Verdacht bestätigt und ich erhielt die Diagnose „Pfeiffersches Drüsenfieber“.

Wieder einen Rückschlag, der meinen Plan über Kopf wirft. Aber wenn ich in den letzten Monaten etwas gelernt habe, dann wohl, dass selten etwas nach Plan verläuft und dass man Geduld haben muss. Nun brauche ich wieder Geduld, um meinem Körper die Zeit zu geben, damit er sich erholen kann.

Zum Erholen gönnte ich mir eine Woche Ferien auf Teneriffa. Ich genoss das warme Wetter und war froh, einfach mal abschalten zu können. 🙂

elteide

Ich konnte Energie sammeln und bin nun seit gestern wieder in Magglingen für eine weitere WK-Rehawoche. Ich fühle mich noch nicht topfit, bin aber froh dass ich wieder mit leichtem Training einsteigen kann und werde das Training nun Schritt für Schritt wieder aufbauen.

Bis bald…

…Steffi

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